Torsten Holger Schlopsnies (aka “Todosch”) wurde am 05.04.1966 in Hannover geboren, ist dort zur Schule gegangen und hat diese 1986 mit dem Abitur abgeschlossen. Nach einigen Semestern Germanistik, Geschichte und Philosophie hat T.H.S. zum Wintersemester 1989 ein Studium der Bildhauerei (“Freie Kunst”) an der FH Kunst und Design aufgenommen und 1996 als Meisterschüler von Horst Hellinger abgeschlossen. - Seitdem ist T.H.S. als freischaffender Künstler tätig: Er malt, zeichnet und baut, spielt Musik in unterschiedlichen Formationen & allein und schreibt an liter. Texten, sowie lautmalerischer Poesie. Seit 1998 lebt und arbeitet T.H.S. überwiegend in Berlin. Nachdem zunächst die Arbeit an grossformatigen Steinskulpturen im Zentrum des Interesses standen (2002 -2009 freier Mitarbeiter vom Bildhauerteam Sprenker & Reifferscheid, Skulpturen im öffentl. Raum // 2004, 2006, 2007 Lehrauftrag für Marmorbildhauerei Sommerakademie “Campo Altissimo”, Italien), verwandelten sich die Schwerpunkte der Auseinandersetzung mehr und mehr in Raumszenarien und -untersuchungen vermittels dreidimensionaler Holzkonstruktionen und Montagen unterschiedlichster Materialien. - In Jobs als Baubühne bzw. Als Setdresser für Film- und Fernsehproduktionen, sowie für's Theater, konnten zusätzliche Kenntnisse gewonnen werden: Im letzten Jahr vor allen Dingen für das Architektenteam “Raumlabor Berlin” (“Anthropozän” - “Metabolic Kitchen”, HKW, Berlin // “Nomadic Furniture”, MAK Wien //”Monuments – 28.06.2013”, “Voyage a Nantes”, Nantes), sowie für das Theater an der Parkaue (Staatstheater f. Kinder und Jugendliche, Berlin) (als “Laborleiter”, Winterakademie WA7, 2012 und als Bühnenbildner (zusammen mit Frieda Schneider) in “Kristallherz”, Koproduktion von Puppetmastaz & Parkaue) und für das Theater Marburg (Landestheater Hessen) (2012 Bühnenbild für Shakespeares “Kaufmann von Venedig” als Open Air – Spektakel auf Marburgs Marktplatz, und 2013 die raumfüllende Installation “Vom Fuhrwerk zum Kunstwerk”(“Nimm nicht schon wieder das Taxi der Vernunft”) in der neuen Spielstätte in einem ehemaligen Autohaus. 2010 stand T.H.S. auch selbst auf der Bühne: als Basspartie in Nicholas Bussmanns Strassenoper “Barnes Dance”, Sophiensaele, Berlin, und 2012/13 als Zirkusdirektor in Heinrich von Kleists “Kolhaas” in eine Inszenierung der Strassentheaterformation “Grotest Maru”, Berlin. T.H.S. ist seit 1995 im Vorstand des “Institute for Transformation of Reality” (ITR), langjähriger K-Aktivist der “Revolutionären Heimwerker” (RHW) und betreibt seit rund 2 Jahren mit FreundInnen die “Villa Kuriosum” in Berlin Lichtenberg, die in einer Schnittmenge zwischen moderner Wunderkammer, obskurem Aufführungsort von Musik, Performances, Zirkus und Theater und einer Begegnungsstätte für internationalen Kulturaustausch arbeitet. - In diesem Zusammenhang hat es eine ganze Reihe von Ausstellungen, Installationen und Performances gegeben, u.A. den Aufbau und Betrieb von Berlins einziger Goldmine, 2012, sowie die Eröffnung des “Ordnaos- und Lenkufallschreins” im November letzten Jahres. - Eine umfassende Dokumentation auf www.todosch.de ist in Arbeit.